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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Das war der Herbstmarathon des LCC-Wien am 26.10.03

31.10.2003, 12:00:00
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MaxFun Sports

Der LCC-Wien ist angetreten mit dem Anspruch einen Marathon zu organisieren, "bei dem die Läufer im Mittelpunkt stehen"

Der LCC-Wien ist angetreten mit dem Anspruch einen Marathon zu organisieren, "bei dem die Läufer im Mittelpunkt stehen", und: "wir haben unser Ziel erreicht, wenn die Läufer zufrieden sind". Nach der Auswertung aller bisherigen Rückmeldungen kann der LCC mit Fug und Recht behaupten, dass dieses Ziel absolut erreicht worden ist. "Die Leistung haben schon die Läufer erbracht, denen muss gratuliert werden, wir haben nur die Rahmenbedingungen geschaffen", meint Wilhelm Lilge vom veranstaltenden Verein.

Zweifelsohne hat man mit diesem Marathon einen neuen Qualitätsmaßstab gesetzt. "Eine kleine, aber überaus feine Veranstaltung", wie der ORF-Sport treffend charakterisierte. Die Teilnahmebeschränkung auf 1000 Teilnehmer hat sich ebenso bewährt wie der schnelle Kurs mit 4 Runden. Die vielen, freundlichen Helfer, die als sehr persönlich empfundene Betreuung, die kompetenten Moderatoren, das optimale Preis-/Leistungsverhältnis und auch die perfekte Infrastruktur (Pasta Party im ÖFB_Club, kein Parkplatzproblem, das Ernst Happel Stadion an sich mit Start und Ziel und die zuschauerfreundliche Strecke;..) wurden in den Rückmeldungen besonders positiv hervorgehoben. "Bei uns gibt es keinen VIP Bereich, denn die VIPs (very important persons) sind bei uns die Läufer", hieß es unter anderem in der Aussendung, die alle Teilnehmer im Vorfeld erhalten hatten.

Dass als i-Tüpfelchen der Kenianer Samson Loywapet mit 2:11:51 nicht nur persönliche Bestzeit, sondern die schnellste Marathonzeit in diesem Jahr in Österreich erzielte, war eine erfreuliche Zusatzleistung und dokumentiert auch die Güte der absolut flachen Strecke.

Dieses Jahr waren beim Marathon ca. 830 Teilnehmer aus 18 Nationen (!) angemeldet, die von Steffi Graf mittels Startschuss auf die Strecke durch den Prater geschickt wurden. Beim 10km Lauf, der eine Stunde vorher gestartet wurde, waren es auch über 500 Läufer. Die Organisationsstruktur hat sicher das Potenzial für wesentlich größere Dimensionen. Bei der Erstauflage wurde eher bescheiden geworben, kein Inserat geschaltet, keine Pressekonferenz veranstaltet und nicht einmal eine Ausschreibung wurde gedruckt. Die Anmeldung war nur online über das Anmeldesystem von MaxFun.cc/Pentek oder persönlich möglich. Dr. Pfannl, der Präsident des LCC-Wien, hat das Geld dafür in einen überaus attraktiven Tombola-Hauptpreis investiert, nämlich einen VW Polo, der unter allen Teilnehmern am Marathon und am 10km Lauf verlost wurde. Preisgeld gab es für die Top-10 der Männer und Frauen in gleicher Höhe, zusätzlich gab es noch eine Punktewertung, bei der die erzielten Leistungen in Relation zum jeweiligen Altersklassen-Weltrekord gesetzt wurden. So kam z.B. auch Elisabeth Kühnert (Jg. 1936) mit ihrer Zeit von 3:57 verdientermaßen auf den 5. Preisgeldrang in dieser Wertung.

Es liegt zwar noch keine endgültige Analyse vor, aber zumindest die Rückmeldungen der Läufer stellen schon einen großen Ansporn dar, diese Veranstaltung mit Unterstützung von Sponsoren (dieses Jahr: Elixia, Timex, Polar, Saucony und Medienpartner Bezirksjournal) weiterzuführen und natürlich noch ein (großes) Schäuferl nachzulegen!

Die Top-Platzierten:
Marathon - Männer:
1. Loywapet Samson (KEN), LG Nike Berlin 2:11:51
2. Yarangura Benjamin (KEN), LCC-Wien 2:15:05
3. Kurgat Eliot (KEN), LCC-Wien 2:15:07
4. Weger Roman (AUT), LC Heraklith Villach 2:26:55

Marathon - Frauen:
1. Penker Marie-Elisabeth (AUT), HSVK/Der Anker 2:54:24
2. Wieshuber Ilse (AUT), Wien 3:10:17
3. Krupicka Gabriele (AUT), S Bausparkasse 3:14:34

10km - Männer
1. Heigl Thomas (AUT), LCC-Wien 31:40
2. Schürhagel Helmut (AUT), LAC Amateure Steyr 34:33
3. Fischer Daniel (AUT), Weiz 34:58

10km - Frauen
1. Lilge-Leutner Carina (AUT), LCC-Wien 38:26
2. Bidmon Daniela (AUT), LCC-Wien 39:26
3. Kovacs Anita (AUT), Cricket-Wien 41:47

LCC-Wien

Link: www.lcc-wien.at

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