MaxFun Sports Laufsport Magazin

Legales Doping

31.08.2010, 12:00:00
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Sie sind TriathletIn, trainieren nach einem ausgeklügelten, in Ihr Zeitmanagement perfekt passenden Trainingsplan.

Sie achten penibel auf Ernährung, Regeneration und sorgfältige Auswahl Ihrer Wettkämpfe. Sie versuchen den Spagat zwischen Training, Wettkämpfen, Familie und Beruf zu schaffen und sind der Meinung dies gelinge Ihnen auch hervorragend. Dennoch scheinen Sie in den letzten Wochen, Monaten zu stagnieren, die Wettkampfergebnisse muss man zwar nicht verstecken, herausragend sind sie dennoch - zumindest Ihrer Meinung nach - nicht.

Zunächst zum Schwimmen. Der größte Trainingsaufwand nützt nichts oder wenig, wenn die richtige Technik nicht beherrscht wird. Und falls Sie nicht bereits mit fünf Jahren zweimal pro Tag im Wasser waren (und dort auch trainiert haben…), wird dies eben nicht der Fall sein. Es gibt einige wirklich gute SchwimmtrainerInnen, die mit Sicherheit am Ende des Tages billiger sind als stundenlanges - vielleicht sinnfreies - Trainieren, das zumindest eines kostet - nämlich Zeit. Zeit, die man nützen könnte um zu arbeiten und Geld zu verdienen. Ein paar Zehnerblöcke bei einem anerkannten Schwimmtrainer bringen oftmals viele Minuten im Wettkampf! In der Südstadt beispielsweise gibt es einige, die bei Ironman-Veranstaltungen ganz vorne aus dem Wasser kamen oder nationale Spitze im Schwimmen waren. Lassen Sie sich aber nicht verwirren, wenn teilweise wochenlang an „nur“ einem Problem gefeilt wird. Schwimmen ist eine koordinativ sehr anspruchsvolle Sportart, in der auch nur der kleinste Informationsüberschuss für reine Verwirrung im Hirn des Athleten sorgt. Gerade der Winter ist die optimale Zeit für eine Technikumstellung. Nützen Sie sie!

Wie steht es um Ihr Material? Ist da noch etwas zu machen? Sie fahren bis zu 600km/Woche, die Kurbeln bei der Leistungsdiagnostik drohen zu bersten, dennoch schaffen Sie es nicht, Kraft und Grundlage im Wettkampf umzusetzen? Wie steht es um Ihre Zeitfahrposition? Sie haben zwar schon viel darüber gelesen, wissen, dass der Luftwiderstand die wichtigste, weil wattfressendste Komponente beim Radfahren ist, waren bislang aber "zu faul" um sich mit Ihrer Radposition zu beschäftigen? Lieber waren Ihnen 200km mehr pro Woche? Irgendwo verständlich, denn Sie sind eben gerne an der frischen Luft und was gibt es Schöneres als Radfahren. Aber intelligent ist das nicht. Inzwischen bieten einige Institute sehr individuelle Lösungen an - man muss ja bei allen aerodynamischen Aspekten auch bis zu 180km in der Position fahren und hernach noch laufen können; daher sind differenzierte Lösungen notwendig, ein bloßes Nachmachen etwa von Lance Armstrongs Position ist (meist) zu wenig. Auch hier stehen die Kosten zunächst recht bedrohlich Ihren Finanzen gegenüber - aber auch hier gewinnt man über die Umwegrentabilität mit Sicherheit mehr als man ausgibt. Der Rollwiderstand ist übrigens die zweitgrößte Komponente, die es zu beachten gäbe. Bleibt noch das Laufen. Triathlonveranstaltungen sind hauptsächlich im Sommer, da ist es meistens heiß.

Wie sieht es mit Ihrer Bekleidung aus? War Ihnen bislang nicht so wichtig? Versuchen Sie es mal mit hellen Sachen und Eiswürfeln, die Sie sich immer wieder unter die Kappe und unters Gewand träufeln. Und wenn Ihre Gelenke es aushalten, sollten Sie auch Wettkampfschuhe tragen, die sind viel leichter und bringen - abgesehen vom psychologischen Vorteil - auch bare Sekunden pro km! Oft ist der Einsatz der grauen Gehirnzellen ökonomischer und zielführender als das Runterklopfen von Kilometern und Aberkilometern! Und vor allem in der Off-Saison kann man diese ordentlich strapazieren.

Christian Kleber (MAS)

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