MaxFun Sports Laufsport Magazin

Training im Sommer

25.06.2013, 12:00:00
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Wer im Hochsommer ein paar harte Wettkämpfe, Triathlons oder gar einen Ironman erfolgreich absolvieren möchte, kann natürlich damit rechnen, dass es auch an diesen "Tagen der Wahrheit" verdammt heiß sein kann.

Wieder einmal mussten einige Rookies, aber auch alteingesessene (oder eher –gelaufene) Läufer erfahren, dass es einen großen Unterschied macht, ob man seine Intervalle bei 17 Grad und bewölktem Himmel runterklopft oder bei 38 Grad, Windstille und drückender Schwüle. Von Wettkämpfen mal ganz abgesehen…Und auch wenn die erste Hitzewelle vorbei zu sein scheint, die nächste kommt bestimmt, dafür hat die Menschheit in den letzten Jahren brav gesorgt, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zumindest.

Auch wenn der Trainingsplan „vorschreibt“, dass man einen 3000er im 4:10er-Schnitt und 3x1000 in 4:00 und schneller werdend runterreißen soll; bei 38 Grad eben für den Großteil der Menschen nicht machbar. Was aber ist zu tun, wenn man merkt, es geht nicht? Auf Biegen und Brechen weiter laufen, mit dem Risiko, noch weit vor Ende des ersten Intervalls kreislaufkollabierend zusammenzubrechen? Oder „es“ trotzdem versuchen, mit dem Ergebnis, die vorgegebenen Zeiten bei weitem nicht zu erreichen? Und hernach frustriert die Schuhe des Glücks ein paar Monate im Kasten verstecken?

Differenziertes Vorgehen ist wieder einmal gefragt. Wer im Hochsommer ein paar harte Wettkämpfe, Triathlons oder gar einen Ironman erfolgreich absolvieren möchte, kann natürlich damit rechnen, dass es auch an diesen „Tagen der Wahrheit“ verdammt heiß sein kann. Ein abschließender Marathon bei einer Langdistanz muss oft bei 30 und mehr Grad gelaufen werden. Für wenig hitzeerprobte Dreikämpfer sind dann schon das Schwimmen und mehr noch das Rad fahren eine temperaturmäßige Herausforderung.

Aber auch für diejenigen, die „nur“ einen 5-km-Wettkampf im höchstmöglichen Tempo vorhaben zur Sommerszeit, empfiehlt es sich, auch im Training an ihre Grenzen zu gehen. Bei Hitze, so diese gerade vorhanden. Denn Körper und Geist müssen sich an die heißen Sohlen, die Luft, die ähnlich der Hitze ist, die aus einem Fön rauskommt, die knallheiße Sonne auf der Haut, etc. einstellen. All diesen Wettkämpfern sei geraten, dass sie sich rechtzeitig auf alle möglichen Bedingungen – aber eben vor allem auf heiße – einstellen müssen. Ganz extreme Athleten stellen ihre Ergometer in die Sauna und absolvieren dort ein paar Trainingseinheiten. Generell gilt hier (also nicht nur für unsere Spezialisten im Nacktbereich); langsam anfangen, langsam steigern, geduldig bleiben.

All diejenigen, die keinen „Hitzewettkampf“ vorhaben und sich schön langsam auf die Herbstsaison einstellen, dürfen es bei hochsommerlichen Temperaturen ruhiger angehen. Fürs Tempo und die schnellen Beine sind natürlich schon ein paar flottere Kilometer nötig. Aber bei 38 Grad darf das harte Training ruhig durch ein lockeres ersetzt oder gar gestrichen werden. (Das heißt nicht, dass der Rookie nicht wenigstens ausprobieren darf, ob er hitzebeständig ist oder nicht.) Statt dem 3000er und den 3x1000 könnten einfach ein paar Minutenläufe absolviert werden. Da macht man etwas für sein Tempo(gefühl), Minutenbelastungen sind nicht unmöglich, auch nicht bei Hitze, und man ist nachher nicht völlig frustriert über die ach-so-schlechten Zeiten. Allgemein ist natürlich zu sagen, dass sportliche Betätigung bei knappen 40 Grad schon aufgrund der damit verbundenen (meist) recht hohen Ozonwerte nicht allzu empfehlenswert ist, Trainingseinheiten deshalb am besten in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu verlegen sind. Aber wie gesagt, darum kann sich der Ironman-Teilnehmer oder ein Ähnlicher nicht kümmern.

Christian Kleber (MAS)

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