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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Und zack, hat man zehn Kilo mehr an den Rippen.

19.11.2013, 12:00:00
Foto:
© MaxFun.cc/K.Köb

Sein Leben achtsam genießen, selten bis nie zu übertreiben, dann kommt man auch gut und angenehm durch die Weihnachtszeit.

Bald ist sie da, die Weihnachtszeit (oder eigentlich ist die eh schon seit April da, zumindest, wenn man sich in diversen Geschäften umsieht…), und mit ihr das gewissenlose Schlemmen, Punschtrinken und – klar – die allseits beliebte Schwimmreifen-Aneignung, die von Jahr zu Jahr üppiger ausfällt. Dabei wäre alles halb so wild, würde man nicht irgendwann den Überblick verlieren zwischen Festbock, stark gesüßtem Alko-Tee, Lebkuchen und Schaumgebäck. All das nach dem auch nicht allzu unüppigen Abendmahl, welches jedoch nicht das letzte werden sollte. Also wenigstens heuer von allem nur ein bisschen, sonst fallen die Neujahrsvorsätze wieder einmal illusionärer aus denn je, und man pfeift bereits auf das Aussprechen selbiger und resigniert vollends.

Dabei ist Österreich mit seiner Adipositas-Bilanz („Adipositas“ = „krankhaftes Übergewicht“) nicht einmal so schlecht dabei, international gesehen. Viel schlechter etwa sieht es bei den Mexikanern aus. Die waren bis etwa zur Jahrtausendwende ein sehr schlankes Völkchen, dann kam man auf die dreiste Idee, vermehrt Supermarkt- und Fast-Food-Ketten hinzustellen ins Land der Olympischen Sommerspiele von 1968. Als damals ein gewisser Bob Beamon in der Höhenluft von Mexiko-City einen Fabelweltrekord im Weitsprung hinknallte (8,90m, 55cm weiter als der damals gültige Weltrekord), war dort nicht nur die Luft dünner…

Heute werden bereits Kleinkinder mit koffeinhaltigen Zuckergetränken (den Namen kann und darf man hier nicht preisgeben, Insider wissen aber sicher, was gemeint ist) „ernährt“, man überlegt nicht mehr nur, eine saftige Steuer auf besonders zucker- und fetthaltige „Nahrungsmittel“ zu verhängen, man tut es bereits. Damit hofft man, die Leute, die sich kaum noch bewegen können, vom billigen Fast-Food-Konsum abzubringen. Denn dieser Konsum ist es, der nicht nur die Menschen an den Rand des Abgrunds bringt, sondern auch den Staat – finanziell gesehen wohlgemerkt. Die Folgekosten, die mit der Krankheit Adipositas und mit Übergewicht allgemein einhergehen, sind mehr als gewaltig – und nicht mehr bezahlbar.

Prinzipiell hat jeder westliche Staat ähnliche Probleme; in Österreich gibt es ein Ost-West-Gefälle (im Osten leben viel mehr Adipöse als im Westen) und eine wesentlich größere Häufigkeit von Adipositas in den unteren Einkommensschichten. Umgekehrt, je gebildeter und reicher jemand ist, desto weniger häufig ist er von dieser tückischen Krankheit betroffen. Was kann man nun tun, damit es gar nicht so weit kommt?

Gerade in der Vorweihnachtszeit ist das gar nicht so einfach. An jeder Ecke lauern fett- und zuckerhaltige Gerichte, Säfte und dergleichen, alles glitzert, ein Drehorgelspieler treibt einem die Tränen in die Augen und Schaumrolle, Lebkuchen und Punsch in den Mund. Und zack, hat man zehn Kilo mehr an den Rippen. Zum einen hilft – klarerweise – regelmäßige Bewegung und regelmäßiges Training. Zum anderen gilt vor allem für diejenigen, die öfter Probleme mit ihrem Gewicht haben, dass sie im Prinzip alles essen dürfen (nur nichts schlucken – nein, Quatsch!), aber eben nur in Maßen (nicht in Massen!). Diejenigen, die disziplinierter leben KÖNNEN, belohnen sich nur einmal pro Woche (dann aber gleich richtig, da ist mehr oder weniger alles erlaubt), sonst aber sollte man strikt sein und auf vorweihnachtlich Süßes gänzlich verzichten.

Einen Freibrief fürs Schlemmen und Runterstürzen von diversem Sündhaften kann der Autor freilich nicht geben; am besten ist es immer noch, sein Leben achtsam zu genießen, selten bis nie zu übertreiben (in keinem Lebensbereich), dann kommt man auch gut und angenehm durch die Weihnachtszeit.

Christian Kleber (MAS)

Link: www.MaxFun.cc

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