MaxFun Sports Laufsport Magazin

Ist es möglich, mit rein veganer Ernährung Spitzenleistungen im Sport zu erbringen?

Die Veganer

Dieser Frage gehen wir heute nach, doch gleich zu Beginn die Antwort: Ja, natürlich, denn wie wir zu wissen gedenken, ist alles möglich, und das nicht nur im Glücksspiel. Doch der Reihe nach, was verstehen wir eigentlich unter Veganismus? Erweiterten Vegetarismus? Den Verzehr von Nahrungsmitteln, die von selbst das angebliche Licht am Ende des Tunnels erblickt haben und nicht von Mörderhand zerstört wurden? Mitnichten, meine Herrschaften, mitnichten. Wer vegan lebt, streng vegan, versucht, durch seine Lebens- und damit auch Essweise kein anderes Lebewesen zu vernichten, zu zerstören, zu töten. Unmöglich, werden die philosophisch denkenden sofort aufschreien, denn wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Bloß sitzen wir alle in riesigen Glashäusern, die fragiler nicht sein könnten, Zerstörung heißt gleichzeitig Wiedergeburt, Sterben Leben und alles umgekehrt. Jeder einzelne Mensch besteht aus 10 Billionen Zellen plus 100 Billionen Bakterien, richtig gelesen, es sind 10x mehr von Zweiterem als von Ersterem, ein Hoch dem, der all diese nicht gerade großen „Mehr-oder-weniger-Lebewesen“ gezählt und notiert hat. Und dass es sich um „Mehr-oder-weniger-Lebewesen“ handelt, darf wohl nicht bestritten werden, immerhin kann man ja auch kaum bestreiten, dass Einzeller leben oder Mehr- und Vielzeller; es scheint zwar irgendwie so zu sein, dass, je größer etwas Lebendiges wird, umso lebendiger es auch wird – was, bei näherer Betrachtungsweise – und dies bitte wortwörtlich nehmen – allerdings schwer ad absurdum geführt werden kann. Es wuschelt und flitzt und fetzt nur so herum, sobald man irgendetwas um ein Tausend-, Millionen- oder gar Milliardenfaches vergrößert. Und wer bitte sagt, dass nur die rein wissenschaftliche Annahme, „Leben“ müsse sich durch die vier Eigenschaften „Metabolismus, Selbstreproduktions- und Adaptationsfähigkeit, sowie Mutagenität“ definieren wahrlich Gewicht hat; einem Stein, der Luft oder auch dem Wasser spräche man damit jede Form von „Leben“ ab; damit erheben wir uns allerdings zu Richtern über Dinge, die bei Gott (!!!) wohl nicht von uns zu richten sind.

Der gemeine Veganer verzichtet auf Nahrungsmittel, die dadurch entstanden sind, dass man eben kein Tier umgebracht hat; der genaue Veganer auch auf jene, die dadurch entstehen, dass man „versteckte“ tierliche Stoffe beimengt; etwa die Hausenblase (das ist eine Fisch-Schwimmblase), die man Wein und Bier beimengt; Gelatine, die vielen (auch naturtrüben) Säften zugemischt wird und dergleichen. Der sehr genaue Veganer kauft nur fair produzierte Produkte (die etwa nicht von Kinderhand und unter Zwang gefertigt werden), die ebenfalls keine Materialien, die aus Tieren hergestellt werden, enthalten. Keine auf diese Art erzeugten Wasch- oder Reinigungsprodukte, usw. Für die noch genaueren Veganer wird´s dann immer schwieriger: Fast alle Farben und Lacke enthalten Tierprodukte, Zigarettenfilter Schweineblut; um die Glimmstängel zu erzeugen, führt man entsetzliche Versuche an Hunden und anderen Tieren durch; Produkte, die Palmöl enthalten, werden von den allergenauesten Veganern gar nicht gekauft, da für die Erzeugung dieses Produktes riesige Teile des so wichtigen Regenwaldes in Windeseile abgeholzt werden. Diese Reihe ließe sich endlos fortsetzen, irgendwann landete man dann wohl tatsächlich bei seinen eigenen Zellen und Bakterien, die ja fortwährend zu Milliarden absterben. Von den zahlreichen, winzigen Insekten, auf die man beim Laufen oder Gehen tritt, ganz abgesehen.

Eigentlich sollte man schon alleine aus diesen Gesichtspunkten so vegan wie möglich leben. Carl Lewis z. B. ist seit 1990 Veganer – 1991 stellte er seinen 100-m-Weltrekord auf…Ergo: Es IST alles möglich!!!

Link: www.maxfunsports.com

25.09.2015, 17:00:00
Foto: MaxFun Sports
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