MaxFun Sports Laufsport Magazin

Funktionskleidung statt Fashionstatement

Sportlich bequeme Kleidung für den Alltag liegt im Trend

Fit sein ist in. Spätestens seit in sozialen Netzwerken, allen voran Instagram, Sportbegeisterte ihre Leidenschaft teilen, gehören Fitness und gesunde Ernährung zum guten Ton. Und guess what – das zeigt sich auch in Modetrends. Streetwear, also sportlich-bequeme Kleidung, die vor allem für den Alltag gedacht ist, liegt im Trend. Das kommt euch bekannt vor? Keine Sorge, es handelt sich nicht um einen Fehler in der Matrix. Anfang der Nullerjahre war Sportkleidung im Alltag nämlich schon einmal schwer angesagt. Vor allem das Lifestyle-Label Juicy Couture war für seine Jogginganzüge in knalligem Pink oder Orange bekannt. Popsternchen und It-Girls wie Britney Spears und Paris Hilton wurden regelmäßig in den Zweiteilern mit glitzerndem Labelaufdruck geknipst. Doch für ein ausgiebiges Training ist Kleidung aus flauschigem Nicki-Stoff eher gar nicht geeignet. In puncto Trainingsausrüstung gilt stattdessen nach wie vor: Funktion vor modischem Schnickschnack – und "Form follows Function". Auch wenn heutzutage sogar Modeketten wie H&M oder Forever21 modische Sportkleidung anbieten: Hier ist Skepsis angebracht. Wer neues Equipment sucht, ob Shirts oder Laufschuhe – sollte lieber in ein Fachgeschäft gehen, in dem er persönliche Beratung in Anspruch nehmen kann. Einen Schuh wie den Asics DynaFlyte wird man bei Zara oder New Yorker nämlich sicherlich nicht finden. Überraschend bieten etwa Zalando oder MaxFunSports hingegen gute Sportausrüstung, die beim Anblick auf der Homepage das Herz eines Laufbegeisterten sogleich höher schlagen lässt – so z.B. ultraleichte Laufjacken von adidas Performance oder megaflexible Laufschuhe von Nike.

Damit lässt es sich ordentlich trainieren – und wer ordentlich trainiert, kommt schnell ins Schwitzen. Also achtet beim Kauf der Sportswear auf Materialien, die ein angenehmes Tragegefühl auch während (!) des Sporttreibens garantieren. Verzichtet auf Baumwollkleidung, da diese Faser den Schweiß nicht durchlässt. Somit bleibt er auf der Haut, und es entsteht ein Hitzestau zwischen Körper und Kleidung. Diese klebt auf der Haut, der Schweiß kühlt ab und kühlt somit den Körper aus. Weiterer "angenehmer" Nebeneffekt: Die Haut wird gereizt. Vor allem Kleidungsstücke, die direkt auf der Haut aufliegen – Unterwäsche, Tops und Hosen – sollten aus synthetischen, atmungsaktiven Materialien bestehen. Diese Fasern transportieren den Schweiß nach außen ab und sorgen für ein angenehmes und trockenes Tragegefühl. Die Beschichtung der Faser hat außerdem einen antibakteriellen Effekt. Bakterien und damit verbundene unangenehme Gerüche haben so also keine Chance mehr. Wer bei Kälte an der frischen Luft trainieren will, sollte auf das altbewährte Zwiebelprinzip zurückgreifen. Denn mehrere Lagen lassen den Schweiß verdunsten, beeinflussen den Feuchtigkeitstransport also positiv. Außerdem fungiert die zwischen den Kleidungsschichten gespeicherte Luft als Wärmespeicher.

Wer die Möglichkeit hat, sollte Sportbekleidung vor dem Kauf immer anprobieren. Denn ein guter Sitz ist entscheidend für ein erfolgreiches Training. Generell sollte die Kleidung eng anliegen, aber weder einschneiden noch unangenehm drücken. Frauen sollten beim Kauf eines Sport-BHs vor allem auf den Tragekomfort und eine optimale Stützfunktion achten.

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27.07.2016, 13:00:00
Foto: Rod Pearcy/Flickr.com

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