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Legale Dopingmittel

Lassen wir mal alles Verbotene weg und begeben uns auf die Suche nach legalen Zeitersparniswegen

Doping ist verboten, das weiß jeder. Wer hingegen nicht genau weiß, was denn eigentlich alles verboten ist, findet nicht zuletzt im Internet einen Haufen Informationen, was, wann, wie, wo. Dass Doping verboten ist, dürfte wahrscheinlich gut sein, sonst würden wohl noch mehr Menschen Gott spielen und herumprobieren, bis dass…; Doping im Spitzensport ist dagegen eher eine rein-philosophische Frage, die bei jedem Stammtisch irgendwann einmal für reichlich Diskussionsstoff sorgt. Aber lassen wir mal alles Verbotene weg und begeben uns auf die Suche nach legalen Zeitersparniswegen.

Da ist zunächst einmal das ausführliche Begutachten der Wettkampfstrecke.
Ein paar Beispiele; wer bei einem Triathlon startet, tut gut daran, sich jene Teile des Freigewässers, die mit Algen nur so übersät sind, zu merken und im Wettkampf zu umschwimmen, so die Umwege nicht zu weit sind. Bei Wettläufen etwa gilt stets die Devise „kürzester Weg“, sprich, man läuft – natürlich im Bereich des Erlaubten und Fairen – stets die engste Linie und nicht irgendwelche Umwege, die kosten wertvolle Sekunden, die am Ende über Sieg oder Niederlage, persönlichen Rekord oder gar Weltrekord (oder eben nicht) entscheiden können. Selbige Devise gilt klarerweise für alle Sportarten, bei denen man eine gewisse Strecke in der kürzest möglichen Zeit zurückzulegen hat. Und um noch einmal auf die Fairness zurückzukommen; wer abkürzt, ist ausgesprochen unsportlich unterwegs und sollte bedenken, dass er am Ende des Tages nur sich selbst, und sonst niemanden, betrogen hat.

Der nächste wichtige Faktor ist die Ausrüstung, leichte Wettkampfausrüstung garantiert sehr sportlichen Zeitgenossen bessere Wettkampfzeiten. Wer allerdings das eine oder andere Kilogramm zu viel auf den Rippen hat und nicht „wirklich schnell“ rennen kann (Laufschuhexperten in Fachgeschäften geben hierzu seriöse Auskünfte), tut gut daran, auf etwas schwerere Modelle mit mehr Dämpfung und Führung zurückzugreifen. Aber ansonsten gilt vor allem auf kurzen Wettkampfstrecken „je leichter, desto schneller“. Schuhe, Socken, Laufhose und –leibchen, all das muss passen. Selbst eingefleischte TriathletInnen verzichten immer öfter auf Startnummernbänder, Laufkäppchen oder Trinkbelts, zumindest bei reinen Wettläufen, weil auch sie draufgekommen sind, dass diese Dinger nicht einmal wenig wiegen…

Ein ganz netter Push ist ein kleiner Espresso – natürlich schwarz, ohne Milch und ohne Zucker – knapp vor dem Startschuss. Wobei man das erstens ein paar Mal ausprobieren sollte, zweitens generell nicht allzu viel Koffein zu sich nehmen sollte, da ansonsten die Wirkung des Vorstartespressos nicht allzu groß sein dürfte, und drittens muss natürlich jeder ausprobieren, wann genau er sich den Koffeinschub gönnt – hier spielen die persönliche Verträglichkeit und die Wettkampfdistanz zwei nicht ungewichtige Rollen.

Wer „lediglich“ eine PB anstrebt, kann sich ja mal – so ihm dies möglich ist – einen individuellen Pacemaker leisten (im Liquiditätsnotfall stehen für gewöhnlich auch ein paar Laufkumpels zur Verfügung, die gratis Tempo machen). Allerdings ist es dann ratsam, die Geschichte wirklich ernst zu nehmen, und den Wettkampf nicht mal „so im Vorbeigehen“ mitzunehmen, da sonst die Gefahr zu scheitern, recht groß ist, ebenso wie jene, dass einen die Laufkumpels in weiterer Folge eher im Stich lassen werden. (Für den bezahlten Pacemaker wiederum stellt eine solche Situation kein gar so großes Problem dar.)

Link: www.maxfunsports.com

09.09.2016, 18:00:00
Foto: MaxFun Sports/K.Köb
   Doping    Kaffee    Espresso
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