MaxFun Sports Laufsport Magazin

Geschenktipps für Triathleten

Jeder Triathlet würde sich über WM-Qualifikation in Kona freuen

Das Fest der Liebe naht, untrüglich die vorweihnachtlichen Zeichen, an allen Ecken und Enden sind die großen Tannen bereits aufgestellt, Weihnachtsbeleuchtung erhellt unsere Einkaufsstraßen seit gefühlten Monaten, Lametta und Engelschöre überall. Was kann man einem Triathleten schenken, fragt sich so mancher Partner, so mancher Verwandter? Wer ein dermaßen perfektes Leben zwischen Hawaii und Gegenstromanlage führt, wer ein paar Zeitfahrräder und Neos sein Eigen nennt, wer auch im Alter von 70 Jahren noch so aussieht wie ein austrainierter Bodystyler Mitte dreißig, hat doch eigentlich alles. Wahrscheinlich. Oder?

Mitnichten, meine Damen und Herren, mitnichten. Die schönsten Geschenke wären natürlich die x-te Qualifikation für die Weltmeisterschaften in Kona, die persönliche Bestzeit über die 70.3-Distanz oder der Sieg in der Altersklasse auf der Olympischen in Oberunterpfaffstetten. Bloß – all das kann man weder kaufen, noch sich schenken lassen. Das muss sich jeder einzelne erarbeiten. Hart erarbeiten. Aber die Schenkenden können da ein wenig nachhelfen, mittlerweile wird sich wohl auch zu selbigen herumgesprochen haben, dass sich mit einigen technischen Raffinessen rund um die Ausrüstung der Dreikämpfer ganz schön was an Zeit sparen lässt. Allerdings muss man den Sportler schon verdammt gut kennen, um zu wissen, was genau er beispielsweise für sein Rad benötigt. Um es noch aerodynamischer, steifer oder benutzerfreundlicher – was etwa die Nahrungs- und Getränkeaufnahme während des Wettkampfs angeht – zu machen.

Gutscheine als gute Option
Vorsicht ist also mehr als geboten, ein neuer Zeitfahrhelm, der nicht hundertprozentig sitzt oder nicht den exakten Vorstellungen des Eisenmanns/der Eisenfrau entspricht, ist rausgeworfenes Geld. Ähnlich verhält es sich mit dem restlichen Equipment, daher wären Gutscheine die bessere Wahl. „Wären“ deswegen, weil man auch hier als Schenkender ganz genau wissen muss, wo der zu Beschenkende pflegt, sein Equipment einzukaufen. Über einen Voucher vom Sportriesen, der alles Mögliche führt – wortwörtlich genommen – wird sich der passionierte Triathlet zwar auch freuen, spezielle Geschichten für seine Sportart bekommt er dort meist allerdings nicht. Somit wird der Schein wohl eher um- oder eingetauscht in Socken, Unterhosen oder bestenfalls Radschläuche.

Schwierig also, ins Schwarze zu treffen, auch deshalb, weil sich auf dem triathletischen Materialsektor sehr viel getan hat in den letzten Jahren. Worüber freut sich der durchschnittliche Dreikämpfer dann? So einfach ist das nicht zu beantworten, weil die Menschen – und zu denen gehören auch die Triathleten, selbst wenn sie teilweise beinah Göttliches zu leisten imstande sind – sehr verschieden sind. Den meisten Schwimm-Rad-Läufern ist aber eigen, dass sie, vielleicht aufgrund der unzähligen, einsamen Stunden in der freien Natur, oftmals zum Philosophieren neigen. Bücher, respektive E-Book-Voucher, sind sicher nie ganz verkehrt, ebenso wie Karten fürs Theater, Kabarett oder sonstige Veranstaltungen. Denn nach harten Trainingsblocks folgt stets eine Regenerationsphase, die mehr Buntheit erfährt, wenn man irgendwo zum Lachen oder Nachdenken angeregt werden kann. Den meisten Trias ist auch eigen, dass sie gerne, viel und gut essen, ohne Energie geht bekanntlich gar nichts. Tunlichst zu vermeiden sind klarerweise Essens- oder Veranstaltungseinladungen in Lokalitäten, in denen geraucht wird, das geht gar nicht.

Es soll allerdings auch völlig normalgebliebene Athleten geben, denen kann man somit auch völlig normale Geschenke zukommen lassen. Ob das nun das neueste Parfüm, der zwölf Jahre alte Rotwein oder ein Thermenwochenende für zwei ist, sei genauso dahingestellt wie die Frage, ob man nicht einfach nur Liebe schenken darf, denn ohne diese sind wir alle nichts.

Link: www.maxfunsports.com

15.11.2017, 13:00:00
Foto: pixabay.com
   Weihnachten    Geschenke
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