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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Ex aequo gibt es nicht

Disqualifikation beim Triathlon

Wobei es schlicht und einfach unfassbar mühsam ist für andere LäuferInnen, wenn vor einem/einer eine Zehnerreihe Musikhörender dahintrappelt und man kaum vorbeilaufen kann. Einerseits, weil die vor einem/einer einen/eine nicht hören, andrerseits, weil sie einfach keinen Platz lassen, damit man irgendwie vorbeikommt. In etwa so wie beim Kettenfangen…

  • Wer als Triathlet nicht weiß, dass er nicht im Windschatten fahren darf oder
    dass er seinen Helm nicht schon vor der Wechselzone öffnen darf, selbst schuld
  • Wer nicht streckenkundig ist und sich verfährt, selbst schuld

Da hilft es auch nichts, wenn man im Ziel dann zum Drittplatzierten hingeht und meint, man wäre doch viel schneller gewesen und deshalb sollte der nun Dritte einem das Preisgeld geben (An den Haaren herbeigezogen? Mitnichten, hat es alles gegeben anno dazumal in Donnerskirchen).

Nicht falsch verstehen, man kann alles mit Regeln zumüllen, so, dass sich keiner mehr auskennt und man alles nur noch mühsam findet. Man denke (teilweise) an den Straßenverkehr und seine „Überbeschilderung“, Skurriles in dieser Richtung kann man des Öfteren sehen. Wenn der Schilderwald unübersichtlich wird, weiß man manchmal nicht mehr, wann, was, wo, wie. Dabei wollen die Verantwortlichen wohl das Gegenteil bewirken. Ähnlich ist es sicherlich auch im Sport.

Klare Regeln - klare Entscheidungen - eindeutige SiegerInnen und Platzierte. Und dazu gehört eben auch Regel 2.11.f.

Noch einmal ein Schwenk zum Straßenverkeh. In manchen Zonen und auf manchen Plätzen Wiens versucht man seit einiger Zeit mehr oder weniger ohne Regeln auszukommen. Ganz nach dem Motto: selbst nachdenken. Gut, Rechtskommende und Einsatzfahrzeuge sowie öffentliche Verkehrsmittel haben auf diesen Abschnitten dennoch (meist, so die, die mitdenken sollten, auch tatsächlich mitdenken) Vorrang. Prinzipiell dürften diese Geschichten gut funktionieren.

Für Wettkämpfe allerdings ist das Ganze schwierig. Wenigstens ein Mindestmaß an Regeln braucht es, sonst könnte ja jeder dort laufen, schwimmen oder radeln, wo es ihm beliebt. Oder abkürzen, mit Paddles und Flossen dahingleiten, einen Elektro-Zusatzmotor verwenden. Und wenn es um viel geht - also z. B. die Olympia-Quali, Preisgeld, Ruhm und Anerkennung - dann ist die Kenntnis sämtlicher Regeln umso wichtiger, keine Frage.

In diesem Sinne – hang loose und immer allein über die Ziellinie.

 

Link: www.maxfunsports.com

16.08.2019, 15:00:00
Foto: www.pixabay.com
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