MaxFun Sports Laufsport Magazin

Freerunning

Hindernisse so effizient und flüssig wie möglich zu überwinden

Die vollkommen wahnsinnigen Typen, die von Mauer zu Mauer springen und dazwischen siebzehn Saltos machen, sind mittlerweile allerorts bekannt. Man kann sie überall googeln. In sämtlichen Medien auf die eine oder andere Art und Weise konsumieren, irre, was da geleistet wird. Hier ein kleiner trainingstechnischer/philosophischer/beneidender Blick auf die Meister ihres Fachs.

Koordination

Zum einen ist Koordination pur gefragt, weil Moves gezeigt werden, dass du dich niederlegst. Nicht selten sind es großartige GeräteturnerInnen, AkrobatInnen oder TänzerInnen, die da durch die Gegend fliegen. Mit Laufen hat Freerunning, auch wenn der Name etwas in der Art vermuten ließe, wenig zu tun, vielleicht mit „Anlaufen“…im sechzehnten Stockwerk am Dach. Dann der Absprung, der explosiv und doch so getaktet sein muss, dass man nicht zu weit springt und vielleicht vom nächsten, anvisierten Dach wieder herunterpurzelte. Wobei auch das nicht dermaßen viel machte, sind die Freerunner doch in der Lage, selbst von hundert oder zweihundert Meter hohen Kränen problemlos hinunter zu jumpen, um lässig am Boden abzurollen, in die Höh´ zu springen, durchaus mit Doppelsalto, um unter tosendem Applaus vom Publikum eine Verbeugung hinzulegen, die eleganter nicht sein könnte.

Mut 

Den benötigen die Freerunner natürlich auch, denn manchmal geht auch schief, was eigentlich nicht schiefgehen sollte. Dann knallt man ungespitzt auf den Asphalt, den Mauervorsprung oder den spitzen Zaun und segnet vorzeitig das Zeitliche, schade und trotzdem irgendwie vorhersehbar, zumindest die Chance besteht stets, vor allem bei den sehr Extremen.

Kraft

Kraft benötigt man natürlich auch, und das nicht zu knapp, und zwar von allen Kraftarten ein bisschen (viel)…klar, die Explosivkraft verleiht einem im wahrsten Sinne Flügel, wichtig beim Absprung und bei der Landung, und bei all dem Herumwirbeln dazwischen. Und Ausdauer, denn sonst geht man ein.

Bewegung

Eigentlich bedeutet Freerunning, sich zu bewegen, und das in jeder beliebigen Umgebung. Freerunning ist keine eigene Disziplin von Parkour; die Techniken der beiden Bewegungsarten überschneiden sich allerdings zum Teil. Beim Freerunning steht das Sich-Bewegen im Mittelpunkt, der ganze Körper macht sich die ganze Umgebung sozusagen untertan, nein, pardon, zunutze, im Gegensatz zu Parkour steht nicht die Bewegungseffizienz, sondern die Bewegung selbst im  Mittelpunkt.

Tricks

Wenn da die ärgsten akrobatischen Tricks gezeigt werden, lockt das natürlich Film und Fernsehen oder einfach Handyfilmer aus aller Welt an. Und nicht zuletzt ist es wieder der ganz großen österreichischen Getränkefirma zu verdanken, dass erstens das erste große internationale Freerunning Event 2007 in Wien stattgefunden hat. Coole Typen aus aller Welt machten aus der Geschichte allerdings keinen Wettkampf, sondern eine lässige Präsentation der besonderen Art.

Einzigartig, richtig, aber – so es sich nicht ausschließlich um Fake-Videos handelt – auch ein wenig gefährlich – daher Kinder aufgepasst: nicht alles nachmachen. Wobei, wir wissen ohnehin alle, dass Kinder viel beweglicher und geschickter sind als Erwachsene.

07.05.2019, 10:00:00
Foto: pixabay.com
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