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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Insta und Co - Lasst euch nicht ins Bockshorn jagen

In natura, live, im richtigen Leben. Da sehen die gar nicht so aus.

Wer viel in den modernen Medien herumgeistert, ist schnell der Meinung, dass alle, aber wirklich alle, andauernd überall Vollgas trainieren, wettkämpfen und austrainiert sind, dass sich die Balken biegen. Gut, auf Superstars wie Mo Farah oder Daniela Ryf wird das mehr oder weniger auch zutreffen. Bei 250 Wochenlaufkilometern oder 30 Wochentrainingsstunden sind es weniger die guten Espressos und die leckeren Croissants, die man postet, sondern eher die harten Kilometer im Wald oder auf der Zeitfahrmaschine (wobei, Jan Frodissimo postet auch gerne Koffeinhaltiges).

Wie geht der arbeitende und doch leistungsorientierte Mensch damit um?

Lasst euch nicht ins Bockshorn jagen (für die, die mit dieser Redensart wenig anfangen können, lasst euch nicht in die Enge treiben, einschüchtern, verunsichern).

  • Natürlich besteht selbst das Leben eines Sport-Super-Heroes nicht ausschließlich aus Training und Wettkampf.
  • Und natürlich wird bei den perfekten Körperkonturen das eine oder andere Mal nachgeholfen, mit Schattierungen, Aufbesserungen etc.

Das Leben eines „Normalsportlers“, der sich gerne ein wenig oder etwas mehr mitteilt mit schönen Bildern und Videos, besteht klarerweise noch aus sehr viel mehr „Anderem“, daher ruhig Blut.

Was leichter gesagt ist als getan.

Viele, die nicht wenig unter den vielen Klicks und Likes der anderen leiden. Viele, die dann noch eine Runde und noch eine Runde und noch eine Runde dranhängen; weil sie auch so sein wollen wie ihre Insta-Idole. Bloß sind die gar nicht so. Man ist einfach geblendet von den zugegebenermaßen teilweise phänomenal-bewegten Bildern.

  • Auf einmal scheint jeder einen freihändigen Wheelie auf dem Rennrad zu beherrschen;
  • auf einmal scheint jeder einarmig und rückwärts zu neuen See- oder gleich Meeresüberquerungsbestzeiten zu gleiten;
  • auf einmal scheint jeder 10x400 locker in 55s laufen zu können.
  • Und Körperfettanteil aller Heroen im Durchschnitt bei weit unter 3%, so mancher soll sogar die 0%-Marke unterboten haben…

Halblang muss die Devise lauten.

Link: www.maxfunsports.com

31.08.2019, 22:00:00
Foto: www.pixabay.com
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