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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Vorbereitungswettkämpfe sind das Salz in der Suppe

Ein weiterer Tipp aus der MaxFun Sports Serie - mein erster Triathlon

Damit Du deinen ersten Triathlon erfolgreich im Ausdauersport-Jahr 2019 absolvierst, solltest Du auch diesen Bericht "Vorbereitungswettkämpfe" aus der aktuellen MaxFun Sports Serie aufmerksam durchlesen.

Vorbereitungswettkämpfe sind das Salz in der Suppe - in egal welcher Vorbereitungsphase.
Training ist gut, Training ist schön, Training ist essentiell, damit wir uns da nicht missverstehen. Wer nicht einigermaßen intelligent, ausgeklügelt und individuell-zielgerichtet trainiert, wird im Wettkampf wenig Erfolg haben. Man wird über kurz oder lang nicht „besser“ (was auch immer darunter zu verstehen sein mag) werden. Aber alle Schmerzen

  • von Intervallen,
  • harten Tempoeinheiten im Becken,
  • auf der Straße oder
  • am Laufband

sind vergessen, respektive nicht mehr existent, nachdem du den allerersten Wettkampf-Kilometer des Jahres hinter dich gebracht hast.

Warum ist das so?
Normalerweise kann man sich im Training nicht ganz so belasten wie in einem Wettkampf. Außer man gehört zu den sogenannten Trainingsweltmeistern, die bringen es fertig, sich in der Vorbereitung mehr quälen zu können als wenn es um die Wurst geht. Da werden Trainingspartner mit aller Gewalt und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln niedergerungen, man ist völlig fertig, aber eben „Sieger“. Bloß wovon?



Die, die man niedergekämpft und abgespurtet hat, haben - so sie nicht auch zu den Trainingsweltmeistern zählen - mit Sicherheit nicht alles gegeben. Dann steht man am Start des ersten Wettkampfes, siegessicher. Immerhin deutet ja alles auf einen neuerlichen Triumph gegenüber seinen Kameraden hin. Jedoch spätestens nach Hälfte der Distanz merkt man, dass man leider schwächer ist.

Aber all das nur nebenbei, einfach zum Überdenken. Des eigenen Trainings, in dem man immer ein paar Prozent langsamer unterwegs sein sollte als möglich, die letzten Quäntchen Energie hebe man sich stets für die Tage der Wahrheit auf. (Vorbereitungs-)Wettkämpfe haben den Vorteil, dass man dort simulieren kann. Was spätestens im Sommer, wenn man zum ersten Mal mit vielen anderen ins Wasser springt und um die Wette krault, auch passieren wird. Mit flauem Gefühl im Magen (so lustig ist ein Triathlon-Massenstart nämlich nicht unbedingt) schwimmt man sich ein paar Züge im meist (noch) viel zu kalten See/Fluss/Meer ein. Um ein paar Minuten später den Startschuss wahrzunehmen. Und zu realisieren, dass JETZT tatsächlich das eintritt, wofür man sich monatelang vorbereitet hat.

Da ist es von großem Vorteil, wenn man dieses Vorstartgefühl und alles, was danach kommt, zumindest auf ähnliche Art und Weise bereits ein paar Mal erlebt hat. Allein die Atmosphäre eines Wettkampfes, und sei es der noch so kleine Bezirkslauf in Buxdehude, ist etwas Besonderes. Die Menschen tummeln sich mit Startnummern und Starterpaketen. Hinter den Büschen ist was los. Stimmengewirr, Lautsprecherdurchsagen, vielleicht der eine oder andere TV-Sender anwesend, bei größeren Veranstaltungen Hubschrauberlärm etc. All das macht nervös, und damit muss man lernen umzugehen.

Nun, und wer eben nicht zu den eingangs erwähnten Trainingsweltmeistern gehört, wird sich in diversen Wettkämpfen noch um ein paar Ecken mehr anstrengen können. Doch auch das will und muss geübt werden. Dieses „Hinhalten-Können“ lernt man erst mit der Zeit.

  • Anfangs wissen die meisten noch gar nicht, wozu Körper und Geist in der Lage sind.
  • Wie weit kann man sich „verbiegen“
  • Wie sehr kann man sich quälen?
  • All das lernt man nur in Wettkämpfen

Daher der Tipp:
Startet bei Volksläufen, bei Zeitfahren, vielleicht bei dem einen oder anderen Radmarathon und bei Open-Water-Schwimmwettkämpfen. Natürlich tut es auch ein nicht-spezifischer Bewerb wie ein Volkslanglaufrennen. Sogar ein Jux-Tischtennisturnier, das man unbedingt gewinnen will, hilft ein wenig. Ach ja, noch etwas; gerade vor diesen Vorbereitungswettkämpfen kann man herrlich experimentieren mit der Ernährung, geht etwas schief, weiß man genau, was man am Tag X nicht machen darf.

Link: www.maxfunsports.com

12.02.2019, 09:00:00
Foto: www.pixabay.com
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