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Wozu brauchen wir überhaupt Vitamine, speziell Vitamin D?

09.03.2010, 12:00:00
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Mehr Sonnenlicht und Vitamin D-Gaben können den Weg wieder in die richtige Richtung weisen.

Der Winter neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. „Gott-sei-Dank“ werden die meisten sagen, und dem kann sich der Autor dieser Zeilen nur voll und ganz anschließen.

So schön sie auch sind, die Langlauf- und Skitoureinheiten, so idyllisch das Eislaufen auf dem fast zugefrorenen Meer der Wiener, so herrlich es ist, das paarweise Laufen durch den kristallklaren Schnee, der dabei knirscht, als wäre Weihnachten nie vorüber gegangen, so karg ist diese Jahreszeit, und so sonnenarm. Nicht selten sind von der kältesten aller Zeiten ausgelaugte Menschen plötzlich wieder voller Energie, wenn die ersten Primeln sprießen, wenn die Spatzen das Frühjahr einläuten, wenn die immer stärker werdenden Sonnenstrahlen die Haut wieder zu wärmen wissen. Und diese sind mitverantwortlich für die Vitamin D-Bildung in der Haut. Der Sonnenstrahleneinfallswinkel spielt ebenso seine Rolle wie Bewölkung, Ozon, Höhe über dem Meeresspiegel, die Beschaffenheit der Erdoberfläche und anderes.

Wozu brauchen wir überhaupt Vitamine, speziell Vitamin D? Nun, ohne Vitamine kommt es generell irgendwann einmal zu Mangelerscheinungen, die verschiedenste Auswirkungen auf den Körper und dessen Funktionen haben können. Eine vernünftige, ausgewogene Ernährung ist daher Voraussetzung für ein ordnungsgemäßes Funktionieren des scheinbar wahllos aneinandergewürfelten Zellhaufens „Körper“, nicht sie alleine zwar, aber immerhin.

Recht viel vom Vitamin D ist beispielsweise enthalten in Lebertran, Räucheraal, Lachs, Sardine, Hühnerei, Champignons, Butter, Vollmilch oder Muttermilch, wobei beispielsweise 100 g Lebertran die 30.000fache Menge dieses Vitamins enthalten wie Muttermilch. Beide „Nahrungsmittel“ stehen allerdings nicht an allervorderster Speiseplanfront erwachsener Mitteleuropäer.

Vitamin D ist wichtig für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und somit für den Zahn- und Knochenaufbau. Daraus resultiert natürlich, dass ein Vitamin D-Mangel über kurz oder lang zu einem gestörten Calciumhaushalt mit „Ausdünnung“ der Knochenmasse, einem Verbiegen der Knochen und schlechten Zähnen führt. Bei Kindern kann das Krankheitsbild der Rachitis, einer abnormen Weichheit der Knochen mit Verformung des Skeletts, entstehen. In diese Richtung gefährdete Kinder sind auffallend unruhig, schwitzen recht viel und neigen zu Muskelerschlaffungen. Mehr Sonnenlicht und Vitamin D-Gaben können den Weg wieder in die richtige Richtung weisen.

Das Gegenteil von einem Vitamin D-Mangel ist der Fall, wenn man beispielsweise durch Medikamente zu viel davon zuführt. Starker Durst, häufiges Wasserlassen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nierenversagen, Muskelschwäche, Kalkablagerungen in Blutgefäßen, Leber und Niere sind die auffallenden Symptome.

Neueste Studien zeigen überhaupt, dass die Sonne und ihre Energie die allerwesentlichen Einflussfaktoren auf die Vitamin D-Produktion im Körper sind, wenig verwunderlich eigentlich, denn wer Bäume wachsen lassen kann und Leben erst gedeihen, aber auch zerstören, wird wohl so einiges auf dem Kasten haben, auch wenn er (oder genauer „sie“) ca. 11 Lichtminuten von unserem blauen Planeten entfernt ist.

Überhaupt ist die Bezeichnung „Vitamin“ in Zusammenhang mit der Letter „D“ eine nicht ganz korrekte, wird Vitamin D doch vom Körper selbst produziert, aber dazu muss man in die Sonne.

Sie sitzen den ganzen Tag im Büro? Keine Angst, 3x pro Woche 20-30 Min Sonnenbestrahlung reichen aus, um seinem Körper in dieser Hinsicht genug Gutes zu tun, und vernünftiges „Sonnenbaden“ soll auch lebensverlängernd wirken. Und selbst wenn das alles nicht so ist, die ersten wärmeren Sonnenstrahlen werden gar herrliche sein.

Christian Kleber (MAS)

Link: www.WomanMaxFun.com

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